Christlich-Islamischer Verein Hochrhein e.V.
CIVH-Materialien

CIVH - Materialien - Übersicht

 

Hier finden Sie folgende Angebote:

1. multireligiöse Gebete

2. Erklärungen

3. Bibel-Koran Gespräche

4. Faltblätter

(Bisher sind leider nur einige Materialien verlinkt. Wenn Sie an unverlinkten Materialien Interesse haben, dann wenden Sie sich bitte an uns.)

 

Im Detail :

1. multireligiöse Gebete, Feiern und ähnliche Veranstaltungen

 

Anlass

kein spezieller bzw. ein sich jeweils ergebender

Dauer

seit 2001 fortlaufend ca. 2 mal jährlich

Ort

Räume des Gebets, d.h. Kirchen bzw. Moschee

Ziel

gemeinsames Gebet zu dem einen Gott - auf die je eigene Weise

sich dessen bewusst werden und sich dem stellen

gemeinsame Anbetung Gottes, gemeinsamer Lobpreis Gottes, gemeinsames Hören auf Gottes Wort

gemeinsame Fürbitte für unsere gemeinsame Welt

diese Gemeinsamkeiten auch in Form und Inhalt des Gebets deutlich werden lassen

das Zusammenwirken von Gebet und Aktion ist ein gewollter Akzent

Erfahrungen

wir haben ganz verschiedene Gebetsformen und eine unterschiedliche Gebetspraxis

wir müssen über "unseren Schatten springen"

wir können uns und unsere Gebetsform einbringen

wir können uns teilweise in dem Gebet des anderen wiederfinden

Gott ist größer als unsere Gebetspraxis

der Glaube an den gemeinsamen Gott verbindet uns und überbrückt Glaubensverschiedenheiten ohne sie aufzuheben

 

  9. Multireligiöses Gebet - Thema: Stecke dein Schwert weg!

10. Multireligöses Gebet - Thema: Brich dem Hungrigen dein Brot

11. Multireligiöses Gebet - Thema: Suchet der Stadt Bestes

12. Multireligiöses Gebet - Thema: Gott, Dein ist die Schöpfung

14. Multireligiöses Gebet - Gottesdienstliche Feier - Thema: Zuflucht such´ ich bei dem Herrn

15. Multireligiöses Gebet - Thema: Die Herrlichkeit Deiner Schöpfung erblicken

16. Multireligiöses Gebet - Thema: Ich will nicht in der Menschen Hand fallen

17. Multireligiöses Gebet - Thema: Wünscht Jerusalem Glück und Frieden

18. Multireligiöses Gebet - Thema: Wie soll ich dich empfangen und wie begegn’ ich dir

19. Multireligiöses Gebet - Thema: DU hast uns zu Kalifen bestellt, zu Statthaltern und Ebenbildern

 

1. Multireligiöser Spaziergang - Thema: Schritte verbinden

2. Multireligiöser Spaziergang - Thema: Unterwegssein in Geschichte und Gegenwart

 

2. Erklärungen

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von verschiedenen Äußerungen, die das Zusammenleben von Christen und Muslimen betreffen.

 

1. Erklärung des CIVH zum christl.-islam. Dialog

 

Erklärung

des Christlich-Islamischen Vereins Hochrhein e.V.

zum christlich-islamischen Dialog  

 

Beschlossen auf der Mitgliederversammlung des CIVH am 13.11.2007

 

 

Präambel

 

 

·         In der CHARTA OECUMENICA  -   Leitlinien für die wachsende Zusammenarbeit unter den Kirchen in Europa, verabschiedet am 22.04.2001 in Straßburg, heißt es unter:

        11.  Beziehungen zum Islam pflegen

        Seit Jahrhunderten leben Muslime in Europa. Sie bilden in manchen europäischen Ländern starke Minderheiten. Dabei gab und gibt es viele gute Kontakte und Nachbarschaft zwischen Muslimen und Christen, aber auch massive Vorbehalte und Vorurteile auf beiden Seiten. Diese beruhen auf leidvollen Erfahrungen in der Geschichte und in der jüngsten Vergangenheit.

       Die Begegnung zwischen Christen und Muslimen sowie den christlich-islamischen Dialog wollen wir auf allen Ebenen intensivieren. Insbesondere empfehlen wir, miteinander über den Glauben an den einen Gott zu sprechen und das Verständnis der Menschenrechte zu klären .

        Wir verpflichten uns,

-           den Muslimen mit Wertschätzung zu begegnen;

-           bei gemeinsamen Anliegen mit Muslimen zusammenzuarbeiten.

 

·          Der Dialog zwischen Christen und Muslimen steht erst am Anfang. Er braucht Geduld und Vertrauen, langen Atem und offene Herzen. Um des Friedens willen gibt es keine Alternative zu ihm, auch nicht um des Glaubens willen. Man könnte leicht meinen, wir seien zum Dialog verdammt. Doch das wäre nicht einmal die halbe Wahrheit. Wir sind es zuerst und vor allem uns selbst und unserem Glauben schuldig, trotz aller bedrückenden Erfahrungen miteinander zu sprechen. Das ist es, was Gott uns zumutet, der Gott, den Christen gemeinsam mit den Muslimen den Gerechten nennen und den Barmherzigen.

Dr. Franz Kamphaus, Bischof von Limburg - FAZ Freitag, den 02.02.2007

 

·         Zweifelsfrei bildet das Streben nach Gerechtigkeit und Friedenund in diesem Sinne die Bewahrung und der Schutz der Rechte der Menschen den Kern der Botschaft der drei Religionen Judentum, Christentum und Islam. Dieser Wert bleibt unberührt, selbst dann, wenn er immer wieder von Anhängern jeder dieser Religionen verletzt wurde. Es ist die Aufgabe der heutigen Generation von verantwortungsbewussten Juden, Christen und Muslimen, sich gegenseitig im Sinne der Verwirklichung der Verantwortung für den Frieden in Europa und in der Welt zu bestärken, statt die Verletzung dieser Kardinalwerte zum Anlass für neue Streitigkeiten zu nehmen. Ansätze für diese gemeinsame Verantwortung gibt es zahlreich in den Schriften der Religionen. Es gibt keinen Frieden in der Welt, ohne den bewussten Einsatz der Anhänger der großen Religionen für den Weltfrieden.

Prof. Abdoldjavad Falaturi (1926 Isfahan-1996 Berlin) war ein bedeutender islamischer Gelehrter im deutsch-sprachigen Raum und Vermittler zwischen Islam und Abendland.

 

·          Die Menschheit kann manchmal, jedoch nicht immer, ihr Dasein allein führen. Sie ist auf Gegenseitigkeit angewiesen. So hat die Zeit auf ihrem Weg viele Nationen weit zerstreut. Auch in Deutschland leben viele Nationen miteinander. Meine Landsleute haben hier als Arbeitnehmer Geld verdient und die deutsche Wirtschaft mit angekurbelt.

         Der Mensch ist nicht allein erschaffen worden, um seine materiellen und physischen Bedürfnisse zu befriedigen, sondern er sehnt sich auch nach religiösen, kulturellen und spirituellen Bedürfnissen. Wenn diese Anliegen nicht gelebt werden können, kann der Mensch die wahre Zufriedenheit seiner Existenz nicht erlangen. Daher sollte jeder Mensch das Recht haben, seine kulturelle und religiöse Seite leben zu können.

        Personen, Gesellschaften, Völker und Nationen können sich in biologischer, kultureller, wirtschaftlicher, religiöser und politische   Hinsicht unterscheiden und unterschiedlich aussehen und dabei ihre Identität wahren. Dabei können sie respektvoll zueinander finden und voneinander lernen. Damit die Menschheit miteinander in Frieden zusammenleben kann, haben regierende Politiker und vor allem wir Geistlichen aller Religionen noch viele Aufgaben zur Zufriedenheit der Menschheit zu leisten.

        In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei allen Verantwortlichen bedanken, dass wir unsere Religion in jeder Hinsicht praktizieren können. Wir danken der deutschen Gesellschaft und Gemeinschaft für ihre Toleranz und Akzeptanz. Auch dass wir uns gegenseitig die Gelegenheit geben, bei solchen Begegnungen wie dieser, um voneinander lernen zu dürfen. Ich denke und hoffe: wir erweisen mit diesem Dienst der Menschheit viel Gutes und empfangen Anerkennung von Gott im Jenseits.

Ahmet Cidem, Imam der Alperenler-Moschee in Rheinfelden, am 23.09.2006 in seiner Begrüßungsrede vor Vertretern des christlich-islamischen Dialogs in Deutschland (KCID)

 

 

 

 

 

2. Charta Oecumenica – Zusammenleben von Christen und Muslime in Baden - Hrsg.: Evangelischer Oberkirchenrat Karlsruhe

 

3. Islamische Charta – Grundsatzerklärung des Zentralrates der Muslime in Deutschland zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft

 

4. Religionsfreiheit heute – zum Verhältnis von Staat und Religionen in Deutschland - Rede von Bundespräsident Johannes Rau

 

5. Mission in Christentum und Islam – Erklärung des „Forum Religionen und Weltverantwortung“

 

6. Kommuniqué Mission Da´wa – Evang. Kirche in Hessen und Nassau und der Evang. Kirche von Kurhessen-Waldeck und die Vorsitzenden der Islamischen Religionsgemeinschaft in Hessen e.V. und der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion e.V

 

3. Bibel-Koran Gespräche

Anlass

das ökumenische Jahr der Bibel 2003 - Überlegung, können wir dazu Muslime einbeziehen

Dauer

vier Jahre  -  2003-2006

Ziel

kennen lernen der eigenen hl. Schrift - z.B. Bibel oder Koran

wie liest sie mein christlicher (röm.-kath. bzw. evang.) Nachbar

was sagt dazu mein muslimischer Nachbar

was steht dazu in seiner hl. Schrift - z.B. Koran oder Bibel

was glaubt er

wie geht er damit um

Erfahrungen

wir haben ganz unterschiedliche Traditionen (evang. Christen und röm.-kath. Christen und Muslime)

ich weiß viel zu wenig über meine Religion und über meinen Glauben

meine Religion und mein Glaube wird infrage gestellt

ich muss Position beziehen, Antworten geben

ich lerne Neues kennen

ich stelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten fest

die Grenzlinien sind nicht immer die Konfessions- bzw. Religionsgrenzen

 

Abrahams Opfergang

Adam und Eva im Paradies

David und Goliat

Der Brudermord

Der jüngste Tag

Die Gebote

Ein für uns gedeckter Tisch

Engel

Entstehung

Gott oder Geld

Gottes schönste Namen

Hiob

Jesus Isa und wir

Johannes der Täufer

Jona und der Fisch

Josef bei Potifar

König David

König Salomo

König Saul Korantexte

König Saul

Milde Gaben

Niedergefahren zur Hölle

Prophetenberufung

Schöpfung

Siebenschläfer

 Anmerkungen zum Buch Ruth: Besuch bei Boa

 

4. Faltblätter

1. Die 99 "Schönen Namen Gottes "

2. Willkommen in der Alperenler-Moschee in Rheinfelden /Baden

3. Quiz mit dem Themenschwerpunkt: Gott

4. Quiz mit dem Themenschwerpunkt: Baum

5. Quiz mit dem Themenschwerpunkt: Frauen